PDF mit Barrierefreiheits-Tags versehen
Kennzeichnen Sie ein PDF als „getaggtes" Dokument und legen Sie Sprache und Titel fest: drei Angaben, die Screenreader und Barrierefreiheitsprüfungen als Erstes kontrollieren. 100% lokale Verarbeitung in Ihrem Browser – Ihre Datei verlässt niemals Ihr Gerät.
So funktioniert es
Screenreader und Werkzeuge zur Prüfung der Barrierefreiheit (etwa PDF/UA-Checklisten) achten immer zuerst auf drei Signale: das Kennzeichen „getaggtes Dokument" (/MarkInfo), die festgelegte Dokumentsprache und den Titel. Dieses Werkzeug setzt alle drei Angaben direkt in der PDF-Struktur, ganz ohne Server.
Wird mein PDF dadurch vollständig barrierefrei?
Nein, und das sollten Sie wissen: Ein vollständiges Barrierefreiheits-Tagging erfordert außerdem eine logische Strukturhierarchie (Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen) und Alternativtexte für jedes Bild. Das gelingt in der Regel nur mit spezialisierter Software (Adobe Acrobat Pro oder ein barrierefreier Export aus Word/InDesign). Dieses Werkzeug schafft die minimale Grundlage – allgemeines Tagging, Sprache, Titel –, baut aber keine detaillierte Strukturhierarchie auf.
Warum sollte man die Dokumentsprache festlegen?
Ein Screenreader nutzt die festgelegte Sprache, um die richtige Aussprache und die passende Sprachausgabe auszuwählen. Fehlt diese Angabe, muss er raten, was häufig zu falscher Betonung oder Intonation führt, besonders bei Fachbegriffen oder Eigennamen.
100% lokale Verarbeitung: Das PDF wird vollständig in Ihrem Browser bearbeitet – Ihr Dokument wird nie an einen Server gesendet.