Ränder, Sicherheitszone und Beschnitt eines PDFs prüfen
Bevor Sie ein PDF an eine professionelle Druckerei schicken, prüfen Sie, ob jede Seite über einen ausreichenden Beschnitt und eine ausreichende Sicherheitszone verfügt, um weiße Ränder oder abgeschnittene Elemente nach dem Zuschnitt zu vermeiden.
So funktioniert es
Diese Prüfung ist für den professionellen Druck gedacht (Flyer, Visitenkarten, Verpackungen), nicht für den Bürodruck. Das Tool liest die TrimBox (Endformat nach dem Zuschnitt), die BleedBox (Beschnittbereich) und die CropBox jeder Seite, um die Breite des Beschnitts und der Sicherheitszone zu berechnen, und vergleicht diese Werte dann mit den gängigen Standards der Druckbranche (mindestens 3 mm auf jeder Seite).
Was tun, wenn das Tool „kein Beschnitt definiert“ meldet?
Das bedeutet, dass das PDF nicht die Beschnitt-Metadaten enthält, die eine professionelle Druckerei erwartet – das trifft auf nahezu alle PDFs aus klassischer Bürosoftware (Word, Google Docs) zu. Soll das Dokument professionell mit bis zum Seitenrand reichenden Elementen gedruckt werden, muss es aus einer Layoutsoftware (InDesign, Illustrator, Affinity Publisher …) neu erzeugt werden, wobei der Beschnitt beim Export ausdrücklich eingestellt wird.
Was ist der Unterschied zum Tool „Seitenboxen anzeigen“?
Das Tool zur Anzeige der Boxen zeigt die reinen Abmessungen jedes Rechtecks an, ohne sie zu bewerten. Dieses hier geht weiter: Es berechnet die Abstände zwischen diesen Rechtecken und vergleicht sie mit den in der Druckbranche üblichen Sicherheitsschwellen, um seitenweise ein unmittelbar verwertbares Ergebnis zu liefern.
100% lokale Prüfung: Das PDF wird vollständig in Ihrem Browser gelesen, keine Datei wird an einen Server gesendet.